Eröffnungsveranstaltung am 11. Juli 2019

Startschuss für das Digitalisierungszentrum

 

 

Analog wurde es eröffnet, digital agiert es: Ob Industrie, Handel, Dienstleistung oder Handwerk – das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg ist regionale Anlaufstelle für Unternehmen aller Branchen bei Fragen rund um die Digitalisierung. Am 11. Juli gab es den offiziellen Startschuss mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im IHK-Bildungszentrum in Aalen vor rund 200 Gästen.
 
Das Digitalisierungszentrum war bereits im Februar 2018 beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ in Stuttgart durch das Wirtschaftsministerium prämiert worden. Mit einem Zuschuss des Wirtschaftsministeriums in Höhe von fast einer Millionen Euro startete das Projekt „digiZ | Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg“ als eines von zehn regionalen Digital Hubs in Baden-Württemberg bereits im Oktober 2018.
"Den Stellenwert, den dieses Zentrum von Beginn an genießt, können Sie daran ablesen, dass uns die Wirtschaftsministerin des Landes die Ehre gibt und mit uns diesen Schritt in die digitale Zukunft unternimmt.“, bekräftigt IHK-Präsident Markus Maier.
„Das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg wird ein wesentlicher und wegbereitender Baustein sein, um die Digitalisierung in der Region so vorantreiben – so wie wir dies im Sinne der Wirtschaftsförderung verstehen und tun möchten." Umfassende Unterstützung erfährt das Digitalisierungszentrum durch die federführende IHK Ostwürttemberg und die beiden Landkreise Heidenheim und Ostalb. Zudem kann sich die neue Einrichtung auf starke Partner aus der Wirtschaft stützen. Die Engagements von EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG (ODR), GeoData GmbH, NetCom BW GmbH, Voith Group sowie der Carl Zeiss AG sichern langfristig die erfolgreiche Arbeit des digiZ und sorgen dafür, dass der Standort Ostwürttemberg in der Digitalisierung voranschreitet.
Bereits in den vergangenen 9 Monaten hat sich viel getan: In weniger als einem Jahr veranstaltete das digiZ-Team um Hub Manager Peter Schmidt und Referentin Sarah Wörz bereits rund 40 Impuls-Veranstaltungen und schiebt somit immer wieder den Digitalisierungsprozess in der Region an. Es entstand ein 20 Firmen starkes IT-Netzwerk um diesen Fortschritt finanziell zu fördern, aber auch, um Anhand der Netzwerkmitglieder interessierten Unternehmen in Veranstaltungen die Best-Practice-Beispiele der Region aufzeigen zu können. In nur einem dreiviertel Jahr vor der offiziellen Eröffnung traten bereits über 50 Firmen in Kontakt mit dem Digitalisierungszentrum, um sich beispielsweise in Fragen zur Digitalisierung beraten zu lassen. Dies zeugt von der hohen Nachfrage, mit der das Projekt digiZ in Ostwürttemberg begrüßt wird.
Ehrengast Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut bestätigt: „Um im digitalen Zeitalter weiter erfolgreich zu sein, benötigen wir Vernetzung, Austausch und Kooperation. Kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und weitere regionale Akteure finden im digiZ ideale Bedingungen, um branchenübergreifend neue Ideen zu entwickeln und zu experimentieren. Damit bringen wir die Digitalisierung in der Region weiter voran.“
Während der Eröffnungsveranstaltung wurde Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut per virtuellem Rundgang durch das digiZ mit seinen drei Standorten geführt.
Auch der Landrat des Ostalbkreises Klaus Pavel und der erste Landesbeamte Peter Polta, Landkreis Heidenheim, sind vom neuen Projekt überzeugt. In beiden Landkreisen wird das Digitalisierungszentrum vertreten sein. Die Projektpartner sind sich einig, dass das digiZ dabei zur Drehscheibe und Dachmarke für sich gegenseitig befruchtende Kooperationspartner, Kooperationen von Start-ups und Mittelstand werden wird.
Digital innovativ war auch das Motto der Eröffnungsveranstaltung am 11. Juli: So geleitete IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle zusammen mit Hub-Referentin Sarah Wörz die Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut im virtuellen Raum durch die drei Standorte – mit wortkräftiger Unterstützung von Landrat Klaus Pavel, Ostalb, (der den Standort Schwäbisch Gmünd vertrat), Oberbürgermeister Thilo Rentschler für den Standort Aalen und Oberbürgermeister Bernhard Ilg für den Standort Heidenheim.
An diesen drei Standorten, in Aalen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim, entsteht eine zentrale Anlaufstelle zu Digitalisierungsfragen. Dort werden einzigartige Innovationsräume zur digitalen Transformation eingerichtet, in denen sowohl Start-ups als auch kleine und mittlere Betriebe, international agierende Konzerne und Forschungseinrichtungen unterstützt werden und gemeinsam an digitalen Innovationen arbeiten.
Im Anschluss wurden die 200 Gäste von Keynote-Speaker Dr. Florian Ilgen auf das Kultivieren des Digital Mindsets in Ihren Unternehmen eingestimmt. Dieser begeisterte mit einem interaktiven Vortrag zum Thema Unterbewusstsein und Intuition sowie deren Einfluss auf unsere Digitalisierungsfreude.
Dass die Wirtschaft der Region bereits einige digitale Meilensteine hervorgebracht hat, das zeigte sich in der Ausstellung im Werkstattbereich des IHK-Bildungszentrums: 19 Unternehmen präsentierten ihr Know-how in den verschiedensten Ästen der Digitalisierung – von Breitband bis Virtual Reality.