Cybersecurity- Kongress Ostwürttemberg

Veranstaltungsdetails

Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen vielfältige Chancen, bringt aber gleichzeitig neue Risiken mit sich. So haben die Sicherheitsbedrohungen durch Cyberattacken auf Betriebe gewaltig zugenommen. Laut Europol beliefen sich im Jahr 2016 die Schäden durch Attacken aus dem Internet weltweit auf mehr als 500 Mrd. Euro. Dabei hat sich die Cyberkriminalität zu einem regelrechten Wirtschaftsfaktor entwickelt. So liegt in europäischen Ländern der Anteil der Schäden am Bruttoinlandsprodukt bei bis zu 1,6 Prozent. Und der Umfang der Cybersicherheits-Risiken wird in Zukunft weiter zunehmen. Produkte, Lösungen und Services enthalten immer mehr Software, die vielfach auch in kritischen Infrastrukturen verwendet wird.

 

Programm

10:00 Uhr Begrüßung
Michaela Eberle, Hauptgeschäftsführerin
IHK Ostwürttemberg

 

10:10 Uhr „CyberSecurity 2020 – ein Tanz auf drei Hochzeiten“
Heiko Winkler, Vice President
ZEISS Corporate Security

 

10:50 Uhr „IT-Sicherheit in der Cloud“
Thomas Strähle, IT Security Officer
FNT GmbH

 

11:20 Uhr „IT Security – Taming the dragon“
Dr. Erwin Schuster, CIO
Mapal Dr. Kress KG


12:00 Uhr Mittagspause & Infopoints


13:00 Uhr Workshops


1
„IoT-Sicherheit echt gruselig - was schiefgehen kann, und wie man es besser macht.“

2
„Datensensoren für Cybersecurity
Anwendungen“

Im Internet der Dinge werden viele alltägliche Geräte zu vernetzten Computern. Bereits beim Entwurf und der Entwicklung solcher Geräte muss man IT-Sicherheit und Datenschutz berücksichtigen. In diesem Workshop zeigt Timon Hackenjos vom FZI Forschungszentrum Informatik live anhand eines IoT-Geräts, welche Sicherheitslücken entstehen können und wie diese genutzt werden. Im nächsten Schritt erklärt der Referent, auf welche  Entwurfsschwächen diese Sicherheitslücken zurückzuführen sind und wie man sie vermeidet.

Die Grundlage für Cybersecurity und andere Dienste im industriellen Internet der Dinge sind Maschinendaten. Diese sind in bestehenden Produktionsanlagen allerdings nicht frei und ohne Rückwirkung auf das System zugänglich. Vielfach ist es auch gar nicht möglich die Programme der Steuerungsanlagen um neue Schnittstellen zu erweitern. Datensensoren lösen das Problem, indem sie an bestehenden Kommunikationsleitungen den Datenverkehr abhören und diesen auswerten. Über ein separates Netzwerk können dann IoT-Dienste angeboten werden. Im Workshop werden zunächst die theoretischen Grundlagen für das Abhören von Datenleitungen gelegt und der Datensensor vorgestellt. Im praktischen Teil wird der Einsatz von Datensensoren im Netzwerk an konkreten Beispielen umgesetzt.

Timon Hackenjos & Dr. Dirk Achenbach
Kompetenzzentrum IT-Sicherheit
FZI Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe

Prof. Dr. Axel Zimmermann
Leitung Zentrum Industrie 4.0
Hochschule Aalen Technik und Wirtschaft


14:30 Uhr Kaffeepause & Infopoints


15:00 Uhr Podiumsdiskussion

Moderation: Dr. Katharina Mattes, Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

Podiumsgäste:
  • Michael Kleiner, Ministerialdirektor, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
  • Jürgen Fauth, Stellvertretender Leiter Abteilung Cybercrime/Digitale Spuren, LKA Baden-Württemberg
  • Professor Dr. Gerhard Schneider, Rektor, Hochschule Aalen Technik und Wirtschaft
  • Mirko Ross, Geschäftsführer, asvin GmbH, Stuttgart
  • Sinanudin Omerhodzic, Vice President Information Technology PAUL HARTMANN AG, Heidenheim

16:00 Uhr Get-Togehter & Infopoints

Bitte geben Sie bei der Anmeldung im Feld "Nachricht" an, welchen Workshop Sie besuchen möchten.