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500.000€ für das digiZ Ostwürttemberg

Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und technologische Innovationen gehören zu den entscheidenden Zukunftsfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Seit dem Jahr 2018 unterstützt das digiZ | Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg Unternehmen dabei, neue Technologien kennenzulernen, anzuwenden und konkrete Innovationsvorhaben voranzutreiben. Für diese erfolgreiche Arbeit, die den Aufbau eines vitalen Netzwerks beinhaltet, erhält das digiZ nun eine weitere Förderung des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 500.000 Euro. Der Förderzeitraum reicht von April 2026 bis März 2028.
Das digiZ Ostwürttemberg ist heute weit mehr als ein klassisches Digitalisierungszentrum. Gemeinsam mit der KI-Werkstatt Mittelstand an der Hochschule Aalen, dem Community Management der KI-Allianz Baden-Württemberg sowie zahlreichen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung ist in den vergangenen Jahren ein leistungsfähiges regionales Zentrum rund um die Themen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und Technologietransfer entstanden.
Durch die enge Verzahnung dieser weiteren Angebote mit denen des digiZ profitieren Unternehmen von praxisnaher Unterstützung, einem breiten Expertennetzwerk sowie direkten Zugängen zu aktuellen Technologien und Anwendungsfällen. Die neue Förderperiode soll dazu beitragen, diese Strukturen weiter auszubauen, die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren zu intensivieren und insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Zukunftstechnologien zu erleichtern.
Bei einer Veranstaltung am 23. Juli 2026 in Stuttgart überreichte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg, den Förderbescheid an die Vertreter des digiZ. An der Übergabe nahmen Thilo Rentschler, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg, Landrat Peter Polta (Landkreis Heidenheim) sowie Landrat Dr. Joachim Bläse (Ostalbkreis) teil.
„In den vergangenen Jahren konnten durch die zwölf Digital Hubs im Land rund 1.400 Digitalisierungsprojekte initiiert werden. Dadurch leisten die Einrichtungen wie das Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg einen entscheidenden Beitrag, die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu bringen. Für die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft unserer baden-württembergischen Unternehmen ist das von großer Bedeutung“,
sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus, anlässlich der Bescheidübergabe in Stuttgart.
Thilo Rentschler, Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwürttemberg, sieht in der Förderzusage ein starkes Signal für die Region:
„Die Zusage der Fördermittel ist ein Signal für den Innovations- und Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg. Das digiZ hat sich als verlässlicher Partner für Unternehmen etabliert und trägt dazu bei, digitale Kompetenzen in der Region auszubauen. Besonders stolz sind wir auf das breite Netzwerk aus Unternehmen, Wissenschaft und Forschung, das in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist. Die zusätzliche Förderung ermöglicht es uns, bestehende Angebote weiterzuentwickeln und neue Impulse für die wirtschaftliche Transformation zu setzen.“
Dabei baut das digiZ auf ein starkes und kontinuierlich wachsendes Netzwerk aus regionalen und überregionalen Partnern. Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Verbände und öffentliche Institutionen bringen ihre Kompetenzen ein und schaffen gemeinsam ein Umfeld, in dem Innovationen entstehen und umgesetzt werden können. Dieses Netzwerk ermöglicht wertvolle Kooperationen, fördert den Austausch von Wissen und Erfahrungen und stärkt die Innovationskraft des Wirtschaftsstandorts Ostwürttemberg nachhaltig.

Landkreise stehen hinter dem Digitalisierungszentrum

Landrat Peter Polta (Landkreis Heidenheim) betont:
„Als Teil des Innovationsökosystems KI- und Digitalwirtschaft bündelt das digiZ Ressourcen und Kompetenzen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Das gut etablierte Netzwerk soll in der nächsten Förderperiode weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, den Wissensaustausch zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Gründenden zu optimieren und die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Region Ostwürttemberg nachhaltig zu steigern. Ein Schwerpunkt wird die Weiterentwicklung der Demonstrationswelten an den digiZ-Standorten Heidenheim, Aalen und Schwäbisch Gmünd sein. Durch diese lebendigen und praxisnahen Einrichtungen in der Region wird KI und Digitalisierung erlebbar und nachvollziehbar. Ich danke dem Land Baden-Württemberg für die Fortsetzung der Förderung dieses wichtigen Vorhabens.“
Und Landrat Dr. Joachim Bläse (Ostalbkreis) ergänzt:
„Mit dem digiZ Ostwürttemberg, der KI-Werkstatt Mittelstand an der Hochschule Aalen und dem Community Management der KI-Allianz Baden-Württemberg können wir den Unternehmen und Handwerksbetrieben in der Region ein qualitativ hochwertiges und sich ergänzendes Angebot rund um die Themen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz machen – ein Themenfeld, das in seinen Entwicklungsmöglichkeiten noch enormes Potenzial bieten wird. Die erneute Förderung durch das Land zeigt die Bedeutung einer kontinuierlichen Unterstützung und die Möglichkeit zur Vernetzung gerade für kleine und mittlere Unternehmen. So entstehen Impulse für neue Prozesse und Geschäftsfelder, die unseren Wirtschaftsstandort und in erster Linie die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken.“

Drei Standorte – eine Mission

Als gemeinsame Einrichtung der IHK Ostwürttemberg sowie der Landkreise Heidenheim und Ostalbkreis verbindet das digiZ die Stärken von Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand. Mit seinen Standorten in Aalen, Heidenheim und Schwäbisch Gmünd ist das Zentrum in der gesamten Region präsent und bietet Unternehmen direkten Zugang zu aktuellen Technologien und Zukunftsthemen.
Eine besondere Rolle spielt dabei der Standort Aalen. Im Digital Innovation Space (DIS) auf dem Campus der Hochschule Aalen verfügt das digiZ seit Mitte 2025 über einen modernen Leuchtturmstandort für digitale Innovationen in Ostwürttemberg. Der Digital Innovation Space bietet einen repräsentativen Rahmen, in dem neue Technologien demonstriert, innovative Ideen entwickelt und gemeinsame Projekte mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups umgesetzt werden können. Damit schafft das digiZ hervorragende Voraussetzungen, um Zukunftstechnologien sichtbar zu machen und deren Anwendung in der Praxis voranzubringen.

digiZ bietet vielfältiges Angebot

Die inhaltlichen Schwerpunkte des digiZ liegen in den Bereichen Künstliche Intelligenz, digitale 3D-Technologien, Industrie 4.0, Robotik sowie weiteren Schlüsseltechnologien für die digitale Transformation. Mit Demonstrationswelten, Workshops, Fachveranstaltungen und individuellen Unterstützungsangeboten trägt das digiZ dazu bei, digitale Kompetenzen in der Region auszubauen und Unternehmen auf ihrem Transformationsweg zu begleiten.
Mit der neuen Förderung wird das digiZ seinen erfolgreichen Weg zielgerichtet fortsetzen und auch künftig als zentrale Plattform für Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Innovationsförderung in Ostwürttemberg wirken. Ziel bleibt es, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Partner zusammenzubringen, neue Technologien erlebbar zu machen und die Innovations- sowie Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.






Urkundenübergabe

Raab IT erhält Urkunde als Netzwerkpartner

Am 18. Juni fand die offizielle Übergabe der Netzwerkurkunde an die Raab IT-Systemhaus GmbH & Co. KG in Gerstetten statt. Das Unternehmen ist bereits seit 2017 Teil des digiZ Netzwerks und gehört damit zu den Partnern der ersten Stunde. Seit Beginn bringt sich Raab IT aktiv in den Austausch rund um Digitalisierung, IT-Infrastruktur und moderne Arbeitswelten ein.
Die Raab IT hat sich als zuverlässiger IT-Dienstleister in der Region etabliert und unterstützt Unternehmen bei der Planung, Umsetzung und Betreuung zukunftsfähiger IT-Lösungen. Das Leistungsspektrum reicht von IT-Systemen und Netzwerktechnik über Cloud-Lösungen bis hin zu IT-Sicherheit und Managed Services. Mit ihrem praxisnahen Ansatz begleitet die Raab IT ihre Kunden bei den Herausforderungen der digitalen Transformation und schafft die Grundlage für sichere und leistungsfähige Geschäftsprozesse.
Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem breiten technologischen Know-how ist die Raab IT ein wichtiger Bestandteil des digiZ Netzwerks. Besonders wertvoll ist dabei die Verbindung von technischem Fachwissen, regionaler Verbundenheit und dem Anspruch, Digitalisierung für Unternehmen greifbar und nutzbar zu machen.
„Für uns ist es wichtig, Entwicklungen und Trends im Bereich Digitalisierung im Blick zu behalten und bei Bedarf den Austausch mit anderen Unternehmen und Netzwerkpartnern zu nutzen. Das digiZ bietet hierfür eine passende Plattform mit interessanten Einblicken und Kontakten“, so Klaus Raab, Geschäftsführer der Raab IT-Systemhaus GmbH & Co. KG.
Die Übergabe der Netzwerkurkunde bot Gelegenheit, die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit offiziell zu würdigen. Seit nunmehr acht Jahren engagiert sich die Raab IT im digiZ Netzwerk und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der digitalen Kompetenz in der Region. Das digiZ freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit einem starken Partner, der die digitale Entwicklung Ostwürttembergs seit Beginn aktiv mitgestaltet.
Ein Rundgang durchs DigiZ Aalen

Digitalisierung erleben statt nur darüber sprechen

Wer das digiZ | Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg betritt, spürt sofort, dass Digitalisierung hier keine abstrakte Zukunftsvision ist. Sie ist greifbar, erlebbar und längst Teil des Mittelstandsalltags. Der Rundgang führt durch fünf Themenfelder: Mitarbeiter und Qualifizierung, Arbeitsplatz, digitale Infrastruktur, Prozesse sowie Produktion und Produkte.
Jede Station zeigt, wie sich Digitalisierung sinnvoll und pragmatisch in den Unternehmensalltag integrieren lässt. Dabei versteht sich das digiZ nicht nur als Ausstellungsfläche, sondern als Ort der Begegnung. Hier kommen Suchende und Experten, Praktiker und Visionäre zusammen, um voneinander zu lernen und mit konkreten Ideen in den Betrieb zurückzukehren. Unsere Mission ist es, Digitalisierung begreifbar zu machen und Unternehmen von der Idee bis zur Umsetzung zu begleiten.

Der Mensch als Treiber der Transformation

Jede erfolgreiche Digitalisierung beginnt bei den Menschen. Technik kann nur dann Wirkung entfalten, wenn sie von den Mitarbeitenden verstanden, akzeptiert und aktiv mitgestaltet wird. Im digiZ wird schnell deutlich, dass Haltung wichtiger ist als Wissen. Digitalisierung braucht Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, auch ungewohnte Wege zu gehen. Viele Beschäftigte sind hervorragend in ihren Aufgaben, bewegen sich aber oft in festen Abläufen. Digitale Transformation bedeutet, Routinen zu hinterfragen und Neues zuzulassen.
Ein interaktiver Test lädt Besucher ein, das eigene Verhalten zu reflektieren. Wie stark beeinflussen Gewohnheit und Komfortzonen unsere Entscheidungen? Und was passiert, wenn wir bewusst die Perspektive wechseln? Wer Digitalisierung gestalten will, muss lernen, zu experimentieren und Fehler als Teil des Lernprozesses zu begreifen.
Ein weiterer Demonstrator zeigt, wie Teams ihre digitale Reife einschätzen können. So wird sichtbar, wo bereits Stärken liegen und welche Kompetenzen noch entwickelt werden sollten. Das digiZ unterstützt Unternehmen dabei, genau diesen Wandel zu fördern – mit Workshops, Coachings und praxisnahen Formaten, die Mitarbeitende zu aktiven Gestaltern machen.

Der digital unterstützte Arbeitsplatz

© Nicole Suppan-KnöDDDD Der Arbeitsplatz von morgen ist nicht mehr an einen Ort gebunden. Er ist flexibel, vernetzt und individuell. Im digiZ erleben Besucher, wie das funktioniert. Ein 3D-Avatar steht den Besucher Rede und Antwort. Er ist rund um die Uhr verfügbar und entlastet den Kundenservice. Weitere KI-Anwendungen unterstützen im Marketing, in der Personalentwicklung oder in der Planung. Dabei bleibt die Technologie stets ein Werkzeug, das Menschen befähigt, statt sie zu ersetzen.
Besonders eindrucksvoll ist zu sehen, dass künstliche Intelligenz auch ohne Cloud funktioniert. Sie kann lokal auf einem kleinen Speichermedium betrieben werden – eine sichere Lösung für sensible Branchen. Im digiZ wird deutlich, wie digitale Tools den Arbeitsalltag erleichtern und gleichzeitig Freiraum für Kreativität schaffen.

Das Fundament jeder Digitalisierung

Ohne stabile Datenverbindungen und Sicherheit läuft keine Digitalisierung. Im digiZ lässt sich dieses unsichtbare Rückgrat hautnah erleben. Digitale Informationssysteme halten Mitarbeitende auf dem neuesten Stand. Sensoren melden sicherheitsrelevante Daten in Echtzeit und können im Ernstfall sogar Leben retten.
Ein eigenes 5G-Campusnetz zeigt, wie Maschinen, Geräte und Anwendungen zuverlässig miteinander kommunizieren. Erst diese Geschwindigkeit und Stabilität ermöglichen es, Prozesse in Echtzeit zu steuern. Sicherheit spielt dabei eine zentrale Rolle. Unternehmen müssen ihre Daten schützen und verantwortungsvoll nutzen. Die IHK Ostwürttemberg unterstützt sie mit Schulungen, Beratung und praxisnahen Trainings.

Wenn Daten Entscheidungen verbessern

© digiZ
Daten sind der Treibstoff der Digitalisierung. Wer sie richtig nutzt, kann Abläufe vereinfachen, Entscheidungen verbessern und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Im digiZ zeigen zahlreiche Beispiele, wie das gelingt: Eine akustische Überwachung erkennt Maschinengeräusche, die auf Fehler hindeuten. So lassen sich Störungen vermeiden, bevor sie entstehen. Objektverfolgung macht Lieferketten transparent und senkt den Suchaufwand.

Chatbots und virtuelle Assistenten übernehmen Routineanfragen, während digitale Zwillinge Produkte oder Anlagen im Browser abbilden – ganz ohne Softwareinstallation.
Das Ziel ist klar: weniger Bürokratie, bessere Qualität, effizientere Abläufe.

Auf dem Weg zur lernenden Fabrik

© digiZ
Hier wird sichtbar, wie Digitalisierung Wertschöpfung verändert. Maschinen, Sensoren und Planungssysteme arbeiten zusammen, Daten fließen in Echtzeit. Die Produktion wird zum lernenden System, das sich selbst optimiert. Digitale Produktpässe schaffen Transparenz über den gesamten Lebenszyklus. Angebote werden mithilfe von KI schneller und präziser erstellt. Simulationen beschleunigen Entwicklungsprozesse und sparen Ressourcen.
Auch die Sicherheit bleibt im Fokus. Eine smarte Fabrik ist nur dann zukunftsfähig, wenn sie cyberresilient ist. Standardisierte Schnittstellen sorgen dafür, dass Geräte dieselbe Sprache sprechen und reibungslos zusammenarbeiten.

Unser Angebot: Digitalisierung erleben

Im digiZ geht es nicht um ferne Zukunftsbilder. Hier erleben Unternehmen Technologien, die heute bereits einsatzbereit sind. Jede Station lädt dazu ein, Neues auszuprobieren, Fragen zu stellen und direkt mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Die IHK Ostwürttemberg begleitet diesen Prozess mit individueller Beratung, Förderinformationen, Seminaren und Workshops. Unternehmen können sich mit Technologieanbietern, Start-ups und Partnern aus dem Netzwerk vernetzen und Demonstratoren selbst testen.
Unsere Einladung: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie die Realzukunft und nehmen Sie konkrete Ideen für Ihr Unternehmen mit.