Urkundenübergabe an die Christian Maier GmbH & Co. KG

Neue Bronzepartnerschaft im digiZ Netzwerk
Anfang November fand die offizielle Übergabe der Netzwerkurkunde an die Christian Maier GmbH & Co. KG statt. Das Unternehmen ist seit September 2025 Bronzepartner im digiZ Netzwerk und bringt seitdem seine Expertise aktiv in den Austausch rund um Digitalisierung und Industrie 4.0 ein.
Die Christian Maier GmbH & Co. KG ist ein familiengeführtes Unternehmen mit über 100-jähriger Geschichte und zählt zu den international führenden Herstellern von Drehdurchführungen. Diese kommen in zahlreichen industriellen Anwendungen zum Einsatz und ermöglichen die sichere Übertragung von Medien zwischen feststehenden und rotierenden Maschinenteilen. Neben höchster Produktqualität setzt das Unternehmen zunehmend auf digitale und sensorbasierte Lösungen, um Anlagenzustände zu überwachen und Wartungsprozesse effizienter zu gestalten.
Mit diesem technologischen Know-how ist die Christian Maier GmbH & Co. KG eine wertvolle Ergänzung für das digiZ Netzwerk. Insbesondere die Verbindung aus klassischem Maschinenbau, digitaler Datennutzung und innovativen Industrie-4.0-Ansätzen schafft wichtige Impulse für andere Netzwerkpartner und stärkt den branchenübergreifenden Austausch.
„Das digiZ Netzwerk bietet eine ideale Plattform, um Digitalisierung gemeinsam mit anderen Unternehmen aktiv zu gestalten. Der offene Austausch und die Vernetzung helfen uns, neue Impulse aufzunehmen und eigene Erfahrungen weiterzugeben – gerade im Kontext smarter Produktionslösungen und digitaler Prozesse“, erläutert Florian Maier, Geschäftsführer der Christian Maier GmbH & Co. KG, die Motivation für den Beitritt.
Die Übergabe der Netzwerkurkunde bot Gelegenheit, die Zusammenarbeit offiziell zu bekräftigen und die gemeinsame Zielsetzung zu unterstreichen: Unternehmen in der Region durch Wissenstransfer, Vernetzung und praxisnahe Digitalisierungslösungen nachhaltig zu unterstützen. Mit der Christian Maier GmbH & Co. KG gewinnt das digiZ Netzwerk einen engagierten Partner, der industrielle Erfahrung und digitale Zukunftsthemen erfolgreich miteinander verbindet.

Innovationspreis Baden-Württemberg

Der Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg zeichnet kleine und mittlere Unternehmen der Industrie und des Handwerks für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung oder Anwendung neuer Produkte und technischer Verfahren moderner Technologien aus.

Innovationspreis BW 2026

Der Innovationspreis wird 2026 bereits zum 42. Mal vergeben. Er ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und dem früheren Wirtschaftsminister Dr. Rudolf Eberle (1926 bis 1984) gewidmet. Ergänzend dazu lobt die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft auch in diesem Jahr wieder einen Sonderpreis in Höhe von 7.500 Euro aus, der an ein junges Unternehmen vergeben wird.
Gesucht sind beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte und technischer Verfahren oder bei der Anwendung moderner Technologien. Bewerben können sich mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handwerk sowie technologischer Dienstleistung.
Die Bedingungen:
  • Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten
  • mit einem Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro und
  • mit Sitz in Baden-Württemberg.
Die Bewerbung erfolgt online. Die eingereichten Bewerbungen werden von einer Fachjury aus Wirtschaft und Wissenschaft nach technischem Fortschritt, besonderer unternehmerischer Leistung und nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg bewertet.
Mehr Informationen zum Bewerbungsverfahren und dem Wettbewerb finden Sie unter Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg.

Rückblick und Preisträger

Eine Übersicht über alle Preisträger, weitere Informationen sowie die ausführliche Dokumentation zur Preisverleihung finden Sie unter dem Landesportal.
Für Fragen zum Wettbewerb und der Antragstellung stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Ein Rundgang durchs DigiZ Aalen

Digitalisierung erleben statt nur darüber sprechen

Wer das digiZ | Digitalisierungszentrum Ostwürttemberg betritt, spürt sofort, dass Digitalisierung hier keine abstrakte Zukunftsvision ist. Sie ist greifbar, erlebbar und längst Teil des Mittelstandsalltags. Der Rundgang führt durch fünf Themenfelder: Mitarbeiter und Qualifizierung, Arbeitsplatz, digitale Infrastruktur, Prozesse sowie Produktion und Produkte.
Jede Station zeigt, wie sich Digitalisierung sinnvoll und pragmatisch in den Unternehmensalltag integrieren lässt. Dabei versteht sich das digiZ nicht nur als Ausstellungsfläche, sondern als Ort der Begegnung. Hier kommen Suchende und Experten, Praktiker und Visionäre zusammen, um voneinander zu lernen und mit konkreten Ideen in den Betrieb zurückzukehren. Unsere Mission ist es, Digitalisierung begreifbar zu machen und Unternehmen von der Idee bis zur Umsetzung zu begleiten.

Der Mensch als Treiber der Transformation

Jede erfolgreiche Digitalisierung beginnt bei den Menschen. Technik kann nur dann Wirkung entfalten, wenn sie von den Mitarbeitenden verstanden, akzeptiert und aktiv mitgestaltet wird. Im digiZ wird schnell deutlich, dass Haltung wichtiger ist als Wissen. Digitalisierung braucht Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, auch ungewohnte Wege zu gehen. Viele Beschäftigte sind hervorragend in ihren Aufgaben, bewegen sich aber oft in festen Abläufen. Digitale Transformation bedeutet, Routinen zu hinterfragen und Neues zuzulassen.
Ein interaktiver Test lädt Besucher ein, das eigene Verhalten zu reflektieren. Wie stark beeinflussen Gewohnheit und Komfortzonen unsere Entscheidungen? Und was passiert, wenn wir bewusst die Perspektive wechseln? Wer Digitalisierung gestalten will, muss lernen, zu experimentieren und Fehler als Teil des Lernprozesses zu begreifen.
Ein weiterer Demonstrator zeigt, wie Teams ihre digitale Reife einschätzen können. So wird sichtbar, wo bereits Stärken liegen und welche Kompetenzen noch entwickelt werden sollten. Das digiZ unterstützt Unternehmen dabei, genau diesen Wandel zu fördern – mit Workshops, Coachings und praxisnahen Formaten, die Mitarbeitende zu aktiven Gestaltern machen.

Der digital unterstützte Arbeitsplatz

© Nicole Suppan-KnöDDDD Der Arbeitsplatz von morgen ist nicht mehr an einen Ort gebunden. Er ist flexibel, vernetzt und individuell. Im digiZ erleben Besucher, wie das funktioniert. Ein 3D-Avatar steht den Besucher Rede und Antwort. Er ist rund um die Uhr verfügbar und entlastet den Kundenservice. Weitere KI-Anwendungen unterstützen im Marketing, in der Personalentwicklung oder in der Planung. Dabei bleibt die Technologie stets ein Werkzeug, das Menschen befähigt, statt sie zu ersetzen.
Besonders eindrucksvoll ist zu sehen, dass künstliche Intelligenz auch ohne Cloud funktioniert. Sie kann lokal auf einem kleinen Speichermedium betrieben werden – eine sichere Lösung für sensible Branchen. Im digiZ wird deutlich, wie digitale Tools den Arbeitsalltag erleichtern und gleichzeitig Freiraum für Kreativität schaffen.

Das Fundament jeder Digitalisierung

Ohne stabile Datenverbindungen und Sicherheit läuft keine Digitalisierung. Im digiZ lässt sich dieses unsichtbare Rückgrat hautnah erleben. Digitale Informationssysteme halten Mitarbeitende auf dem neuesten Stand. Sensoren melden sicherheitsrelevante Daten in Echtzeit und können im Ernstfall sogar Leben retten.
Ein eigenes 5G-Campusnetz zeigt, wie Maschinen, Geräte und Anwendungen zuverlässig miteinander kommunizieren. Erst diese Geschwindigkeit und Stabilität ermöglichen es, Prozesse in Echtzeit zu steuern. Sicherheit spielt dabei eine zentrale Rolle. Unternehmen müssen ihre Daten schützen und verantwortungsvoll nutzen. Die IHK Ostwürttemberg unterstützt sie mit Schulungen, Beratung und praxisnahen Trainings.

Wenn Daten Entscheidungen verbessern

© digiZ
Daten sind der Treibstoff der Digitalisierung. Wer sie richtig nutzt, kann Abläufe vereinfachen, Entscheidungen verbessern und neue Geschäftsmodelle entwickeln. Im digiZ zeigen zahlreiche Beispiele, wie das gelingt: Eine akustische Überwachung erkennt Maschinengeräusche, die auf Fehler hindeuten. So lassen sich Störungen vermeiden, bevor sie entstehen. Objektverfolgung macht Lieferketten transparent und senkt den Suchaufwand.
Chatbots und virtuelle Assistenten übernehmen Routineanfragen, während digitale Zwillinge Produkte oder Anlagen im Browser abbilden – ganz ohne Softwareinstallation.
Das Ziel ist klar: weniger Bürokratie, bessere Qualität, effizientere Abläufe.

Auf dem Weg zur lernenden Fabrik

© digiZ
Hier wird sichtbar, wie Digitalisierung Wertschöpfung verändert. Maschinen, Sensoren und Planungssysteme arbeiten zusammen, Daten fließen in Echtzeit. Die Produktion wird zum lernenden System, das sich selbst optimiert. Digitale Produktpässe schaffen Transparenz über den gesamten Lebenszyklus. Angebote werden mithilfe von KI schneller und präziser erstellt. Simulationen beschleunigen Entwicklungsprozesse und sparen Ressourcen.
Auch die Sicherheit bleibt im Fokus. Eine smarte Fabrik ist nur dann zukunftsfähig, wenn sie cyberresilient ist. Standardisierte Schnittstellen sorgen dafür, dass Geräte dieselbe Sprache sprechen und reibungslos zusammenarbeiten.

Unser Angebot: Digitalisierung erleben

Im digiZ geht es nicht um ferne Zukunftsbilder. Hier erleben Unternehmen Technologien, die heute bereits einsatzbereit sind. Jede Station lädt dazu ein, Neues auszuprobieren, Fragen zu stellen und direkt mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Die IHK Ostwürttemberg begleitet diesen Prozess mit individueller Beratung, Förderinformationen, Seminaren und Workshops. Unternehmen können sich mit Technologieanbietern, Start-ups und Partnern aus dem Netzwerk vernetzen und Demonstratoren selbst testen.
Unsere Einladung: Kommen Sie vorbei, entdecken Sie die Realzukunft und nehmen Sie konkrete Ideen für Ihr Unternehmen mit.