Digital Leaders

Azubis als Digitalisierungsexperten

Nächster Start des Azubi-Projekts:
Datum folgt in Kürze.

Was sind "Digital Leaders"?

Digitalisierungspotenziale überhaupt erkennen – das ist immer der erste Schritt hin zu Veränderung und digitaler Transformation.
Hierbei können die Jüngsten im Betrieb, die Auszubildenden, einen wichtigen Beitrag leisten. Mit dem gemeinsamen Projekt der IHK Ostwürttemberg und dem digiZ sollen die Azubis methodisch so weitergebildet werden, dass sie in der Lage sind, ein eigenes kleines Digitalisierungsprojekt zu entwickeln.

Wer kann am Projekt teilnehmen?

Teilnehmen am Projekt können Unternehmen mit ihren Azubis in den unterschiedlichsten Ausbildungsberufen, egal aus welcher Branche und Unternehmensgröße. Auszubildende und Ausbilder werden von erfahrenen Coaches, der IHK und dem digiZ begleitet und qualifiziert. Allen Beteiligten steht während der kompletten Projektdauer eine digitale Lern- und Austauschplattform zur  Verfügung. Die Teilnahme ist für Unternehmen kostenlos.

Konkreter Nutzen für Unternehmen:

  • Neue Wege in der Ausbildung gehen.
  • Ausbilder führen heterogene fach- und unternehmensübergreifende Azubi-Gruppen.
  • Informations- und Erfahrungsgewinn von intern und extern.
  • Mit digitalen Projekten zu mehr Kundenkontakt und Kosteneinsparung.
  • Höhere Attraktivität als moderner Ausbildungsbetrieb.

Konkreter Nutzen für Azubis:

• Kennenlernen und Anwenden von Innovationsmethoden wie Brainwriting, Brainstorming oder Scrum.
• Praxiserfahrung mit der Plattform „Microsoft Teams“.
• Präsentieren und "Pitchen" vor Publikum.
• Selbständiges und eigenverantwortliches Arbeiten im Team.
• Berufsübergreifende Kontakte und Netzwerke.

Die 6 Schritte zum "Digital Leader"

  1. Auftakt
    Bei der Auftaktveranstaltung steht das Kennenlernen und der Austausch im Vordergrund. Die Azubis erhalten zunächst in einer Vortragssession Impulse für ihr eigenes Projekt. Dieses Vorgehen soll Ideen anregen.
    Danach werden Gruppen aus fünf bis sechs Auszubildenden gebildet, die sowohl fach- als auch firmenübergreifend gemischt sind. Jede Gruppe erhält einen "Digitalisierungsmentor" sowie einen Ausbilder für die Zeit des Projekts an die Seite.
     
  2.  Analyse
    Die einzelnen Gruppen erschließen gemeinsam Digitalisierungspotenziale in den Bereichen "Produkte" oder "Prozesse". Durch monatliche Treffen - sog. "Digitalisierungsfreitage" - wird der Austausch intensiviert. Die digitale Plattform schafft die Möglichkeit, sich dauerhaft zu vernetzen und  auszutauschen. Die Azubis haben vier Wochen Zeit, einen Projektvorschlag zu unterbreiten.
     
  3. Projektvorschlag
    Die Azubis "pitchen" ihre Idee vor Ausbildern, IHK, digiZ, anderen Gruppen und erfahrenen Coaches, bevor das Konzept der Geschäftführung vorgestellt wird. Die anderen Gruppen beurteilen die einzelnen Projekte. Das Projekt sollte machbar und wirschaftlich sein.
     
  4. “Go” der Geschäftsführung
    Das Projekt wird der Geschäftsführung vorgestellt. Diese gibt den Azubis dabei Rückendeckung. Sie stellt die nötigen Ressourcen an Zeit und Geld bereit. Involvierte Mitarbeiter werden über das Projekt informiert. Die Azubis werden im Betrieb aktiv und können sich weiterhin auf der digitalen Plattform austauschen und Fragen stellen.
     
  5. Umsetzung
    Die Auszubildenden haben nun drei Monate Zeit, um das Projekt umzusetzen. Dabei stehen ihnen die IHK, das digiZ, der "Digitalisierungsmentor" und die erfahrenen Coaches mit Rat und Tat zur Seite. Die Azubis sind jedoch in erster Linie selbst verantwortlich für den Erfolg und die Umsetzung des Projekts.
    Jeden Freitag gibt es eine einstündige Konferenz über die digitale Plattform, um sich über den Stand des Projekts auszutauschen. Monatlich sind die "Digitalsierungsfreitage" als weiterer Baustein zur Unterstützung vorgesehen.
     
  6. Evaluation
    Im letzen Schritt werden die Ergebnisse der Projekte zunächst Ausbildern, IHK, digiZ, anderen Gruppen und erfahrenen Coaches vorgestellt, bevor diese an die Geschäftsführung herangetragen werden. Die Projektergebnisse werden auf der Plattform veröffentlicht und alle Azubis erhalten ein Teilnahmezertifikat. Die Azubis erhalten von den Ausbildern Informationen über die Umsetzung des Konzepts.

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